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Grenzen ziehen/Grenzen achten/Grenzen missachten

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Wortdoktor, 24. Oktober 2016.

  1. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
    624
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    Hallo liebe Eso-Freunde!

    Ich wollte heute mal ein Thema ansprechen, das mich sehr belastet. Und zwar geht es mir heute um das Thema Grenzen allgemein. Es ist ja allgemein bekannt, dass sich der Mensch grundsätzlich Grenzen setzt. Und dass der Mensch schnell sauer wird , wenn seine Grenzen missachtet werden.

    Jetzt ist es bei mir so, dass ich den Menschen wie ein Museum betrachte, das mit einem Hochsicherheitstrakt gesichert ist und Lasertechnik gesichert ist. Ich verstehe die Grenzen an einem Menschen wie die roten Sicherheitslinien um ein Objekt. Ich hatte neulich bei mir selbst den Stecker gezogen gehabt. Seitdem fühle ich mich irgendwie grenzenlos. Bedeutet grenzenlos zu fühlen, respekt- und achtlos anderen gegenüber zu verhalten?

    Ich denke immer, dass es sich ohne Grenzen doch viel freier und feinfühliger Leben lässt, weil man den andern bewusster wahr nehmen kann. Ich denke immer, dass ich still bleiben muss, damit ich den anderen nicht in seiner Grenze verletze. Ich will immer schritte setzen, die dazu führen, das ich mich innerlich freier fühle. Aber ich fühle mich wie ein Schwerverbrecher, wenn ich mich dabei ertappe, bei anderen den Stecker ziehen zu wollen. Ich habe grundsätzlich nicht vor, anderen Böses zu wollen, im Gegenteil, ich bin ein liebenswerter und weltoffener Mensch an und für sich, wären da nicht diese Grenzen, die mir im Weg sind.

    Ich für meinen Teil differenziere nicht in der Kommunikation. Ich kommuniziere über das, was mich bewegt oder was mich beschäftigt. Egal, wo, egal wann egal mit wem. Natürlich verrate ich den anderen nicht gleich meine ganze Lebensgeschichte. Aber Small Talk der nicht nur übers Wetter geht ist bei mir schon häufig. Wenn ich denn die Freikarte dafür bekommen würde. Ich fühle mich so eingegrenzt, von anderen Menschen, ich nehme ihre Grenzen sehr genau wahr. Wann geht es bei euch los, wann würdet ihr sagen, dass grenzen überschritten werden?

    Liebe Grüße
    KIRMES
     
  2. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.284
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
    Wie muss ich mir das vorstellen?

    Nein, heisst es nicht. Wenn ich mit allem verbunden fühle (also um die abwesenheit einer (be)grenze(ung) weiss), heisst das nicht, dass ich deshalb respekt- oder achtlos wäre, eher im gegenteil. Allerdings ist ein gewisses mass an beschränkung eh gegeben, auch, wenn man das bisweilen aushebeln kann, sei es durch meditation, mystische erlebnisse, etc.

    Das ist recht schwierig zu beantworten, weil jeder selber woanders 'grenzen' zieht oder wahrnimmt. Manchmal bin ich zurückhaltend, manchmal forsch, das kommt auf mein gegenüber an. Es hat wohl auch mit dem gespür zu tun und einer gewissen empathie, die hinweise liefern können, wie weit oder intensiv ich mich bei der betreffenden person vorwagen darf. Es hat auch damit zu tun, was mich interessiert oder wer mich anspricht. Da kann es sein, dass ich grenzen anders wahrnehme, etc.
    Vielleicht gibts auch themenbezogene grenzen. So kannst du ev. wunderbar mit jemandem über die letzten ferien diskutieren oder jemanden danach ausfragen, willst du dasselbe über sex oder ne schwere krankheit, funktionierts ev. nicht so einfach.
    Jede form von belästigung (und auch hier hat jeder seine grenze) wäre grenzüberschreitend.
    Mit dem thread hast du dir mal was vorgenommen.:):cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2016
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  3. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    14.925
    Wenn es über ein paar unverbindliche Worte in der Nachbarschaft hinausgeht, die man höflicherweise wechselt (Dorf!), wenn es sich nicht vermeiden läßt.
    Ich war in Smalltalk schon immer schlecht und kurz ab, das hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Angesprochen zu werden ist mir unangenehm und was gar nicht geht, sind Körperberührungen... Nur Tiere dürfen jederzeit zu mir kommen...
     
  4. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
    624
    @Mipa

    Mal davon ausgegangen , dass die Grenzen Schwingungen sind. In wie weit darf man diese Schwingungen auseinander ziehen um sich mit dem anderen gut zu vertragen? Denn mir geht es im Leben nicht darum , andere zu belästigen. Warum denken die menschen eigentlich immer, wenn man mit ihnen reden will, dass man sie automatisch belästigt? Das verstehe ich bis heute nicht. Ich möchte Kontakt zu anderen Wesen, um sozial mit ihnen zu interagieren, das Leben positiv zu gestalten und zu organisieren und es zu leben.

    Ich würde so gern zum Beispiel den Linien andere Farben geben, andere Töne zuordnen oder spannende Töne erzeugen. Alles in Liebe natürlich. Ohne den anderen zu verletzen. Ich würde so gern die Energien der Liebe in meinem Leben erweitern und Freiheiten/Freiräume installieren. Ähnlich wie bei einem Computer. Bitte jetzt installieren. Kommen Sie dem Installationswunsch nach oder lassen sie es bleiben, aber entscheiden Sie sich jetzt. Sonst verpassen Sie das wichtigste in ihrem Leben. Aber noch ist die Tür nicht zu.... :p

    Ich würde mir so gerne einen Sozialen Netzwerkpool aufbauen, mit denen man sich auf freundschaftlicher Basis loosing control spielen kann. Und einfach mal dem Alltag entfliegen kann. Ich weiß, dass wir überwacht werden, aber einfach mal so tun, als würde dies nicht der Fall sein. Das wär voll verrückt . Und würde mich tierisch freuen, einfach mal ausrasten, die Seele Baumeln lassen, ja das wär fein... :)

    Gruß
    KIRMES
     
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  5. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    24.238
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    VGZ
    Mir ist "Grenzen erkennen" lieber als dauernd "Grenzen setzen", die ständig erneuert oder verschoben werden.
     
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  6. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
    624
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    Du meinst, dass dir über die Grenzen zu reden lieber ist, als ständig in der Ungewissheit gelassen zu werden, woran man ist?
     
  7. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    24.238
    Ort:
    VGZ
    Dann hätte ich "reden" geschrieben.:D
     
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  8. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
    624
    Ich steh grad auf dem Schlauch. Erkennen ist für mich ein Gefühl. Das würde bedeuten, das man das Gefühl er-kennt. Erkennen bedeutet für mich, etwas zu erfassen, etwas zu wissen und zu erfahren über den anderen in der jeweiligen Situation. Wer etwas erkennt, kennt etwas, weil er eben ähnliche oder gleiche Erfahrungen gesammelt hat....

    Gruß
    KIRMES
     
  9. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    24.238
    Ort:
    VGZ
    @Kirmes - Ja, und zwar voll auf deinem Eigenen.:D

    Erkennen - ist kein Gefühl, weil du Gefühle "erkennen" kannst. Du empfindest Gefühle und kannst sie unterscheidend erkennen.

    Beispiel (Natur) :

    Du hast dir die GRENZE gesetzt, nur 1 Meter weit zu springen. Dann kommst du an einen Bach, der ist 1 Meter 50 breit. Durch dein Grenzensetzen springst du nicht über den Bach sondern umrundest den Bach zu Fuß, bis du vielleicht an einer Brücke vorbei kommst. Dadurch invistierst du viel Zeit und kommst vielleicht zu spät.

    Hättest du, statt eine Grenze zu setzen, deine eigene Grenze austestend erkannt, könntest du wissen, dass du vielleicht maximal 2 Meter 50 weit springen kannst. Mit dieser erkannten Grenze wärest du locker über den Bach gesprungen und hättest dir viel Zeit erspart.
     
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  10. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
    624
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    Vielen Dank für dein erhellendes Beispiel.
     
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