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Gegen den Wind (geschrieben)

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Faydit, 7. August 2017.

  1. Valerie Winter

    Valerie Winter Sehr aktives Mitglied

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    Hier ist der Link zu dem Thema, welches ich über das Herz eröffnete.

    Definitionen des Herzens

    Es war mir wichtig das zu schreiben, weil ich das Herz sehr mag.
     
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  2. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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  3. Valerie Winter

    Valerie Winter Sehr aktives Mitglied

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    Danke ich schaue sie mir gleich mal an. :)
     
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  4. Valerie Winter

    Valerie Winter Sehr aktives Mitglied

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    Mich würde interessieren was du im Bezug zu den beiden Links, heute anders siehst und warum du es anders siehst.
     
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  5. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Oh je! Da muss ich mir das alles erst nochmal durchlesen.
    Hab jetzt nur ein bisschen drin geblättert.

    Ich war damals noch etwas anders drauf. Die Richtung hat zwar langsam gestimmt, aber meine eigene Erfahrungen waren eben noch ganz andere.

    Auf den ersten Blick wirke ich für mich selbst radikaler, härter, frustrierter, enttäuschter auch, selbst mehr auf der Suche, mit so einer Mischung aus eigener Abwehr und Attacke.

    Mir wär's fast lieber, wenn Du mich dazu was fragst, zu bestimmten Aussagen oder so.

    Ich werd's mir aber trotzdem ein bisschen näher ansehen, weil's mich jetzt selber interssiert, die Unterschiede.
     
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  6. Valerie Winter

    Valerie Winter Sehr aktives Mitglied

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    Okay das kann ich so machen ich werde dich nach bestimmten Aussagen aus den beiden Links fragen, die werde ich dann hier-reinkopieren, wenn das für dich okay ist? Also per Zitat hier einfügen deine Aussagen aus den Links. Ist das für dich in Ordnung ?
     
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  7. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Ja, passt.
     
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  8. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Wände


    Wände sind was Seltsames. Wenn man hinter ihnen ist, mögen sie zwar so etwas wie Schutz, Geborgenheit vermitteln, aber dennoch sehnt man sich dann danach, auch vom Außen etwas mitzubekommen. Also bekommen die Wände dann wieder Fenster und Türen, die zu evenetuellen Fensterstürzen oder Nasenverletzungen führen können.

    Wodurch auch die Wände ihre Sicherheit wieder etwas einbüßen. Außer man vergittert die Fenster und sperrt die Türen zu. Wenn das jemand anderer als man selbst tut, nennt man das Gefängnis. In der weniger offensichtlichen Version Arbeitsplatz, Schule, oder so ähnlich.

    Etwas dickere, robustere Wände nennt man Mauern, oder Festung. Und wenn sie fliegt, kann sie sogar Bomben abwerfen. Wie allerdings bringt man all die Tonnen Gestein mal in die Luft? Sprengen?

    Im Englischen heißt der Zauberstab wand. Was hat dann der Filmtitel "Ein Fisch namens Wanda" für eine tiefere Bedeutung? Kann man ohne Fische auch zaubern? Ich persönlich tue mir damit ja etwas schwer. Zumindest ein F in Reichweite ist schon sehr angenehm.

    Fische winden sich ja auch durchs Wasser, oder entwinden sich dem Zugriff. Wände waren ursprüglich etwas Gewundenes, meist aus Weidenzweigen. Im Gegensatz zu Mauern. Quasi die Vorläufer der Paravants. Und was sie verbergen, macht zugleich wieder neugierig darauf, erst recht hinzusehen. Masken funktionieren ähnlich. Oder Fächer. Man sieht dann mitunter nur ein Paar seltsame Augen, oder die ihn haltenden, hoffentlich dazupassend grazilen Hände. Wand genug? Manchmal schon, um die Neugier zu wecken. Eine Wand aus Holz nennt man Vertäfelung, Kasten oder Bibliothek. Und da haben Fächer wieder eine andere Bedeutung. Sie sollen für Ordnung, Struktur sorgen.

    Schleier allerdings sind noch fieser. Die erwecken überhaupt nur die illusionäre Andeutung einer Wand. Die dürfte dann allerdings eher der Preis sein. Schleiereulen mal ausgenommen, aber die stehen wieder unter Naturschutz.

    Nebel mag die Einschätzung der einem beim Fahren entgegenkommenden Wände durchaus beeinträchtigen. Was bauen die ihre Häuser auch direkt neben die Straßen? Kann einem allerdings mit unerwarteten Abgründen oder Murenabgängen ebenso geschehen. Langsam fahren. So ferne man doch wieder einmal in den eigenen vier Wänden ankommen möchte.

    Versteckt im Verstecken steckt beinahe schon das Verstehen. Oder steht man immer noch daneben, ver-steht sich quasi, oder auch nicht?

    Wäre dann Gewand die Mauer zwischen Zweien? Oder wie wäre es mit zweisprachigen Ortstafeln oder Hinweisschildern für Männer und Frauen? Wände genug gäbe es ja vermutlich, um sie aufzuhängen.

    Könnte man ein Meer zwischen Festland und Inseln auch als Wand bezeichnen? Oder wären das erst die Klippen an der Küste?

    Brachten tatsächlich Posaunen, oder doch eher Hörner oder Trompeten die Mauern von Jericho zum Einstürzen? Oder war es eine Art Vorläufer modernerer Open-Air-Fan-Hysterie, eine Art kollektives Kriegsgeschrei? Eine echte Wall of Sound, obwohl es noch gar keine Marshall-Verstärker gab? Dann wohl tatsächlich ein Wunder. Vielleicht.

    In Berlin fiel ja auch vor geraumer Zeit mal die Mauer, in Folge der Eiserne Vorhang gleich mit. Und alles wurde besser, oder beinahe. Zumindest hofften einige eine Weile darauf, glaubten daran. Zumindest bis 9/11. Wenn Türme fallen, scheint das doch wieder etwas anderes zu sein. Hatte wohl jemand zuviel Tolkien gelesen...

    Yes, we can! Lesen, oder Mauern zum Einsturz bringen, sorry, Wände? Haben eingestürzte Wände eigentlich auch noch Ohren?

    So viele Fragen. Wände voll...
     
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  9. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Zustände


    Wie sehr muss Gott die Menschen hassen, dass er sie sich selbst unter Ihresgleichen ertragen lässt?

    J.P.Sarte schrieb: "Die Hölle, das sind die anderen."

    Und das gilt sogar, ganz besonders in einem selbst.

    Zur Hölle mit den anderen!


    Was kein Aufruf zu mehr Egoismus sein soll. Im Gegenteil. Zur Hölle mit den Egoisten! Die funktionieren nämlich ohne Publikum gar nicht. Also wäre wohl so etwas wie eine individuelle Hölle für jeden einzelnen angebracht. Was wiederum irgendwie auf ein Mensch zu sein hinausläuft.

    Oder beginnt so etwas wie ein Mensch zu sein erst irgendwo dahinter? Nach der Hölle? Nach den anderen?

    Wo beginnen wir selbst, wo ein anderer, wo die anderen? Wo der eigene Müll, wo der anderer? Und warum landet der anderer dann wiederum bei ganz anderen? Ist die Hölle eine Art Müll-Tauschbörse? Bis in alle Ewigkeit?

    Oder spielt das in einer Welt, die glaubt, alles wäre eins im Sinne von einerlei, Einheitsbrei oder kollektiver Gleichschaltung ohnehin keine Rolle?

    Und was wäre dann das Paradies? Vor allem aber, was könnte jemand inzwischen dort überhaupt noch tun, ohne Burgerbude, Cola und Internet und vor allem, ohne andere? Wenn zwei zugleich dort sein sollten, fliegen sie ohnehin vermutlich sofort wieder raus. Gibt zumindest Hinweise darauf. Womit sich wohl auch die Frage nach einer allfälligen touristisch-kommerziell-nutzbringenden Erschließung kaum stellen dürfte.


    Gott liebt das Paradies, deshalb lässt er Menschen nicht rein?
    Der Gedanke gefällt mir.
     
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  10. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Sehenswürdig?



    Wenn vielleicht bereits

    in die Jahre gekommene

    ältere Damen sich auf ihren

    (spirituellen) Weltreisen

    selbst vor jeder Sehenwürdigkeit

    gut platziert als Mittelpunkt

    des Bildes fotografieren lassen,

    mag das zwar belegen,

    dass sie auf unterschiedliche Arten

    wohl fortgewesen sein mögen,

    jedoch nicht dass sie auch

    irgendwann einmal irgendwo

    angekommen wären.


    Ebensowenig mag der regelmäßige Wechsel

    der angebeteten Meister und derer Methoden,

    wenn die nach ein paar Monaten,

    wie wohl bei etwas näherer Betrachtung

    voraussehbar gewesen wäre,

    doch nicht den gewünschten (materiellen) Erfolg,

    respektive Reichtum eintreffen ließen,

    auf Dauer allzu erfolgversprechend verlaufen.


    Vielleicht wäre das eigene Thema ja viel eher,

    wie man die Sucht nach neuen Gurus

    einmal etwas mehr in den Griff bekommt,

    oder wie man selbst ohne die eigene Gier

    nach (noch) mehr doch auch mal leben könnte.


    Oder vielleicht auch,

    wenn man diese schon

    fotografieren möchte,

    sich einmal zu überlegen,

    ob das sich selbst Davorstellen

    die Qualität der betreffenden

    Sehenswürdigkeiten ebenso wie die

    der geschossenen Fotos

    nicht maßgeblich beeinträchtigen,

    oder sogar drastisch

    verschlechtern könnte.


    Aber vermutlich wird es schwierig sein,

    derartigen Suchenden

    (nach sich selbst) zu erklären

    dass sie möglicherweise tatsächlich nicht,

    und sei es als erster Anfang der Therapie

    auch nur auf einem Urlaubsfoto

    das wirklich Relevante,

    der für andere interessante

    und maßgebliche Mittelpunkt

    von allem wären.


    Vielleicht wirkt in derartigen Fällen

    ja auf wundersame Weise,

    und natürlich völlig unbewusst

    dennoch das Gesetz der Anziehung?

    Ich meine, die Sehenswürdigkeiten

    sind ja auch selten die Jüngsten.


    Manchmal wohl auch schon Ruinen...
     
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