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Den Tod (m)eines Kindes Überleben...

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von göttliche, 26. Juli 2015.

  1. göttliche

    göttliche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2015
    Beiträge:
    1.071
    Ort:
    im Hegau
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    17 Monate...stilles "reifen"...

    17 Monate...stilles "reifen"... und die Sehnsucht nach Dir schreit...und unsere verbindende Liebe wächst weiter...immer weiter...immer mehr...
    Bewegungslos saß ich einst da…und wenn ich meine Augen schließe, wiederholt "es" sich…immer und immer wieder!!!
    ..und trotzdem versuche ich sinnvoll weiterzuleben und das Lachen, die Freude von einer neuen Seite schätzen zu lernen... im Sinne meiner geliebten Söhne .....
     
  2. LynnCarme

    LynnCarme Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2014
    Beiträge:
    5.084
    Ort:
    deutschsprachig
    Liebe @göttliche

    Als ich heute von meinem Vater und meinen Brüdern erzählte, die schon über 20 Jahre tot sind, war es, als wären sie wieder lebendig. Gerade meinen Vater vermisse ich besonders, er stand mir so nah. Und ich weiß, wir werden uns wiedersehen. Meine 81-jährige Mutter liegt gerade im Krankenhaus und ich fühle, dass ich lernen muss, sie gehen zu lassen und es irgendwann endgültig sein wird, wo auch sie mich verlässt.

    Es geht weiter mit unseren Lieben drüben, das weiß ich. Und warum wir weiterleben und was wir in diesem Leben noch zu erfüllen haben, hat alles seinen übergeordneten Sinn, den wir nur erahnen können, aber das liegt daran, dass wir nicht den vollumfänglichen Überblick haben, sondern immer nur einen subjektiven Ausschnitt sehen.

    Ich drück Dich ganz lieb! :)
     
    göttliche und Tacita gefällt das.
  3. göttliche

    göttliche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2015
    Beiträge:
    1.071
    Ort:
    im Hegau
    Liebe @LynnCarme

    Ich danke Dir für Deine Zeilen und wünsche Dir viel Kraft ...
    fühl Dich von mir gedrückt..
     
    LynnCarme gefällt das.
  4. Hatari

    Hatari Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2015
    Beiträge:
    6.228
    Ort:
    in den weiten des Universums
    Wieder Aufstehen.!
    Ein Gedicht von Konstanze Landmann -



    Wieder Aufstehen.!
    Fast ein jeder Mensch hat es im Leben durch
    gemacht, dass er glaubte es würde die Sonne
    nie mehr für ihn lachen . Und es würde ihm
    das Leben keinen Spaß mehr machen , da dieses
    ist doch nur noch Schwer.



    Und wenn er dann


    noch denkt es geht nicht mehr ist es an der
    Zeit wo man wieder aufstehen sollte um einfach
    drauf los zu laufen. Auch wenn man denkt es
    hätte keinen Sinn mehr weil ein Tag wie jeder
    anderer Tag, nur noch müde beginnt.



    Auch wenn dich drohen die Ängste zu erschlagen,
    und du bekommst auf all deine Fragen nicht
    gleich eine Antwort und fühlst dich einsam
    und ganz allein gelassen .



    Solltest du Aufstehen und dein eigen Leben wieder in deine
    Hände nehmen, nah jeder Dunkelheit kommt ein Licht für dich
    und lässt die Sonne wieder lachen.

    Das du nie vergessen mögest wie stark du bist.!


    Alles Liebe:blume:
     
    Soliocco, göttliche und übermütig gefällt das.
  5. göttliche

    göttliche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2015
    Beiträge:
    1.071
    Ort:
    im Hegau
    18 lange Monate und doch ist alles noch so nah…
    Vermissen, Erinnerungen, Träume alles ganz nah…
    Wir leben von Tag zu Tag, planen nichts mehr, sind immer noch wie gelähmt...
    Die Erinnerungen an Ihn und seine Träume von seiner Zukunft begleiten uns ständig,
    das macht uns so tief traurig.
    Aber diese Erinnerungen sind sehr wichtig, weil es das Einzige ist,
    was uns von unserem über alles geliebten Sohn geblieben ist.
    Sein Platz bei uns ist leer, diese oft so unerträgliche Leere kann und wird niemals irgendjemand
    oder irgendwas ausfüllen.
    Trauer, Sehnsucht und Schmerz sind zu unseren ständigen Begleitern geworden.
    Diese Endgültigkeit ist so belastend, es ist ein ganz schrecklicher Alptraum,
    aus dem wir leider niemals mehr erwachen werden.
    18 Monate, wir gehen jeden Tag zum Friedhof und besuchen seinen kleinen Garten,
    weil ich ihm einfach nah sein möchte, das ist so unheimlich wichtig geworden.
    Obwohl es kein schöner Ort ist und es fällt mir sehr schwer seinen Grabstein anzuschauen,
    ich will seinen Namen dort nicht eingemeißelt sehen und doch zieht es mich immer wieder dort hin,
    wie ein innerer Zwang.
    18 Monate Trauer, Sehnsucht und Verzweiflung und vor allem Ohnmacht leider nichts ändern zu können!
     
  6. SunnyAfternoon

    SunnyAfternoon Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2011
    Beiträge:
    15.776
    Ort:
    Linz/OÖ
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    :umarmen:
    Ja, dieses Gefühl kenne ich nur allzu gut.
    Genau das ist für mich der Grund, dass ich fast nie auf den Friedhof gehe, weil ich mir das nicht antu, dass mich täglich die Namen und Todesdaten meines Mannes und meines Sohnes anspringen.
    Das würde mich nur täglich aufs Neue deprimieren, ganz besonders der Tod meines Sohnes.
    Aber ich weiß, dass sehr viele Menschen wie Du dieses tägliche Ritual des Friedhofbesuches brauchen.
    So geht halt jeder anders mit der Bewältigung des Todes um.
    Bei mir wirds im Dezember schon 11 Jahre, dass mein Sohn tot ist und immer noch kommt Wehmut auf in diesen dunklen Tagen rund um Allerheiligen.
     
  7. Veranti

    Veranti Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    2.521
    Ort:
    Hamburg
    Das tut mir leid für Dich.
     
  8. göttliche

    göttliche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2015
    Beiträge:
    1.071
    Ort:
    im Hegau

    Liebe SunnyAfternoon

    :umarmen: ist alles nicht so einfach ...

    den Verlust eines geliebten Menschen, die Sehnsucht die dadurch ausgelöst wird uns das ganze Leben begleiten.
    Trauer hat ihren eigenen Weg und verläuft in verschiedenen Stadien. Aber keiner ist darauf vorbereitet, dass sie nie ganz weggeht.
     
  9. Esox

    Esox Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.761
    Ort:
    Niederösterreich
    Liebe Göttliche,

    nachdem ich deine Geschichte gelesen habe, bin ich ganz betroffen. Es ist schon so schwer wenn ein Mensch stirbt, aber das eigene Kind. Die Intensivstation war sicher schrecklich, dennoch für das Loslassen besser als ein sofortiger Tod und dein Sohn wird keine Schmerzen gespürt haben, soweit ist die heutige Medizin, und das Wichtigste, ihr habt noch Raum für Liebe gehabt.

    Ich wünsche dir viel Kraft und auch wieder Freude und Enkelkinder von deinem anderen Kind, welche dich an deinen Sohn erinnern.

    Du machst das gut mit dem Schreiben. Wie eine Löwin stellst du dich der Trauer. Mögen deine Worte dich über diese schwere Zeit tragen.

    Alles Liebe
    Himmelblau
     
    Hiltrud gefällt das.
  10. göttliche

    göttliche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2015
    Beiträge:
    1.071
    Ort:
    im Hegau
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    Liebe Himmelblau,

    danke für deinen einfühlsamen Worte und Wünsche

    alles Liebe auch für Dich
     
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