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Den Tod (m)eines Kindes Überleben...

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von göttliche, 26. Juli 2015.

  1. göttliche

    göttliche Sehr aktives Mitglied

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    20. Juli 2015
    Beiträge:
    1.071
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    im Hegau
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    @Hatari danke für deine Worte
     
  2. göttliche

    göttliche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2015
    Beiträge:
    1.071
    Ort:
    im Hegau
    Liebe Verdi,

    vor einigen Jahren hab ich schon einmal begonnen ein Buch zu schreiben über mein Leben, verknüpfung von ungewöhnlichen Umständen ..
    Eines Tages haben meine Kinder irrtümlich meine Texte gelöscht. Die letzten Jahre sind leider zu viele Dinge passiert die meine Energie benötigt haben,
    so dass ich nie mehr die Ruhe und die Zeit gefunden haben zu schreiben.
    Früher war ich ein toller Zuhörer, Redner und Schreiber, heute fühle ich mich offt gelähmt und wortlos... hoffe das ändert sich wieder.

    göttliche
     
  3. Hatari

    Hatari Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2015
    Beiträge:
    6.248
    Ort:
    in den weiten des Universums
    Das wird sich wieder ändern, denn durch Leid reifen wir, blicken etwas hinter den Vorhang.

    Doch das ändert sich, auch wenn das Leben nie mehr so sein wird wie es war, schwingen wir uns zu neuen Höhen emport.

    youtube.com/watch?v=KrLy5_G9ZOQ&list=RDTBpL6_PNFnU&index=27

    Alles Liebe
     
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  4. 0bst

    0bst Guest

    Mir hat es letztes Jahr oft geholfen, den geistigen Schmerz anzusehen. Einfach in Gedanken dorthin gehen, nur ansehen und schauen, was das genau ist. Woraus genau das besteht, welche Form das hat, welche Intensität. Wie sich das verändert durch die Betrachtung.
    Von dort schauen, welchen Bezug der Schmerz hat. Hat er eine Identität, einen Eigentümer, einen Ort wo er hin gehört? Oder ist er einfach nur da, ohne Bezug, statisch?

    Tat ich das nicht, die Betrachtung, blieb er manchmal längere Zeit und führte zu Verzweiflung, bis ich ihn beachtete/behandelte. Manchmal blieb er einige Zeit im Hintergrund, etwas versteckt. Dann nämlich wenn ich ihn verdrängt, verleugnet, nicht beachtet hatte. Wenn ich ihm nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt hatte.

    Manchmal habe ich ihn bei Betrachtung wie ein Gerüst gesehen: Hier eine Struktur, dort eine Struktur. Um damit umzugehen habe ich kleinere Teile der schmerzhaften Strukturen im Geiste liebevoll mit Tüchern umhüllt wie Christo seine Gebäudekunstwerke und diese Stückchen dann durch meinen Wunsch, sie aufzulösen, verblassen lassen.
    Das geschah aus der Not heraus, mit einem indifferenten geistigen Schmerz umgehen müssen.

    Einige Zeit danach schrieb ich mich mit einer Psychologin. Sie bestätigte das, ohne davon zu wissen: Sie meinte, sie arbeite gerne mit Patienten, die geistigen Schmerz leiden. Schmerz sei ein klares, deutliches Gefühl an dem sich gut arbeiten lasse.
     
    LynnCarme, MichaelBlume und göttliche gefällt das.
  5. göttliche

    göttliche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2015
    Beiträge:
    1.071
    Ort:
    im Hegau
    Danke für deinen positiven Zuspruch
     
  6. göttliche

    göttliche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2015
    Beiträge:
    1.071
    Ort:
    im Hegau
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    Wie du das beschrieben hast ist eine tolle Definination mit diesem Schmerz umzugehen... Danke
     
    0bst gefällt das.
  7. göttliche

    göttliche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2015
    Beiträge:
    1.071
    Ort:
    im Hegau
    Darum ist es so schwer...

    Du bist gegangen
    und nun braucht es
    mein ganzes Leben
    bis ich Dich wieder
    in meine Arme schließen darf ...
     
    kulli und Hatari gefällt das.
  8. göttliche

    göttliche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2015
    Beiträge:
    1.071
    Ort:
    im Hegau
    Es war so schön,
    am Bett unseres Kindes zu knien,
    und stundenlang das Wunder
    des Lebens zu bestaunen.
    Jetzt knien wir vor dem Nichts,
    in uns selbst versunken.
    Die schützend offenen Hände,
    die wir über es gehalten haben,
    beginnen in der Unbegreiflichkeit
    zur wuterfüllten Faust zu verkrampfen.
    Aus der Zuneigung zum Leben
    ist abgrundtiefe Abneigung
    dem Tod gegenüber geworden.
    Vom Tod und der Verzweiflung
    zu Boden gedrückt,
    fehlen uns die Worte,
    das zu sagen,
    was kein Mensch zu sagen vermag.
    ES BLEIBT NUR NOCH
    DIE SPRACHE DER TRÄNEN
     
    kulli gefällt das.
  9. 0bst

    0bst Guest

    [​IMG]
     
  10. Hatari

    Hatari Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    6.248
    Ort:
    in den weiten des Universums
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    Nur für diesen einen Tag

    Herr

    Schenke mir

    einen Schluck Wasser

    der meinen Durst nach Erkenntnis stillt

    eine Blume

    die allein für mich blüht

    und

    eine Tür

    die - lange verschlossen - sich mir öffnet

    nur für diesen einen Tag

    Herr

    gib mir

    eine Treppe

    die mich dir ein wenig näher bringt

    Bernhard H. Lott


    einen Wegweiser

    der mir die wirklich wichtigen Ziele zeigt

    und

    eine Träne der Dankbarkeit

    dafür

    dass du mich begleitest auf all´ meinen Wegen
     
    0bst und göttliche gefällt das.

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