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Definitionen des Herzens

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Valerie Winter, 10. Mai 2017.

  1. allesistmöglich

    allesistmöglich Sehr aktives Mitglied

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    @Valerie Winter

    Für mich ist an den meisten Sprüchen was dran. Wenn einem "etwas zu Herzen" geht oder jemand "an gebrochenem Herzen" stirbt. Körper, Geist, Seele, alles ist untrennbar miteinander verbunden.

    Das wichtigste ist, dass Du Gefühle überhaupt zulässt, muss ja nicht in der Öffentlichkeit sein. Damit alles frei fließen kann und sich im Körper nicht irgendwas festsetzt.

    Und zu Deinem Schlüssel: Für mich ist es ganz einfach und glasklar. Du möchtest da nicht hinsehen, weil der Schmerz immer noch zu groß ist. Ich biete Dir an, per PN mit Dir über dieses Thema weiterzuschreiben, möchte Dir aber keinesfalls zu nahe treten, die Entscheidung liegt bei Dir.
     
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  2. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Und wie gehst Du damit um, wenn es Dir auf Grund Deiner Offenheit so richtig wehtut? Dich jemand Länge mal Breite verletzt, abschießt?

    Blinde Offenherzigkeit kann auch eine Form von Naivität sein. Kann, muss nicht.

    Wenn sich jemand undifferenziert allem gegenüber öffnet, alles reinlässt, muss er sich dann nicht wundern, was dann alles tatsächlich auch reinkommt.

    Und einiges davon mag dann schwer wieder entfernbar sein. Kann auch, muss nicht.

    Sich allem gegenüber zu öffnen, könnte natürlich umgekehrt auch bedeuten, es ist zu wenig da, es ist so viel "Hunger" vorhanden, dass es dem Hunger ganz egal ist, was er bekommt.

    Nur so ein paar Anregungen zum Reflektieren...
     
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  3. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Waffenstillstand ist noch kein Frieden, aber immerhin die Chance darauf.

    Aber im Prinzip eine sehr schöne Definition.

    Ich nehme an, Du erlebst das so. Gesellschaft und Individuum ist ein Thema für sich. Die Gesellschaft, das System wird immer versuchen, den Einzelnen sich selbst anzupassen. Manche scheinen damit (schienbar) weniger Probleme zu haben, anderen kann das ziemlich gegen den Strich gehen.

    Das Doofe ist, am Ende machen auf die Art alle allen etwas vor.

    (y)

    Ist eine Möglichkeit, in eine Richtung, die ihren Preis hat. Eine Mauer lässt nichts rein, aber eben zugleich auch nichts raus. Und irgendwann lässt sie sich vielleicht auch nicht mehr verstärken. Schließlich verstärkt man, sozusagen nach Innen. Also wird der Platz immer enger.

    Ist eine Art momentane Option, würde ich meinen. Sozuagen das Erste-Hilfe-Set. Irgendwann geht's dann aber vermutlich doch auch wieder darum, die Mauer nicht zu verstärken, sondern eventuell doch zum Einsturz zu bringen.

    Was kein leichter Weg sein mag. Aber zugleich ist's eine Chance, nicht nur die Grenzen halten zu können, sondern vielleicht doch ein wenig darüber hinaus gehen zu können.

    Sagt sich theoretisch leicht, die Praxis mag weitaus schwieriger sein. Auch, weil's erstmal wehtun wird.
     
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  4. allesistmöglich

    allesistmöglich Sehr aktives Mitglied

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    Ich bin in mir zuhause :-)
    Wie gehe ich damit um war Deine Frage. Wie schon erwähnt, ich lebe meine Gefühle, lasse sie raus. Wenn mich etwas verletzt, gerade speziell auf das Thema Herz bezogen, hat es auch immer was mit mir zu tun. Ich bearbeite dann das Thema, was dahintersteht. Mit der Zeit ist es immer weniger geworden, was mich verletzt, denn ich habe mich. Das zu erkennen, Verlustängste zu bearbeiten, war nicht einfach, eine der schwersten Aufgaben in meinem Leben. Aber mich kann mir keiner nehmen.

    Blind ist mein Herz nicht und übermäßigen Hunger hat es auch nicht ;)
     
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  5. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Und was machst Du mit dem, das nichts mit Dir zu tun hat?

    Was bedeutet das konkret? Wie?

    Das kann jemandem so erscheinen, und doch eine Art unsichtbare Mauer sein. Oder andersrum, der Fokus verlagert sich zunehmend auf Dich selbst, das heißt, Du wirst egoistischer? Oder ist das für Dich anders?

    Verlustängste sind eine Sache, ein tatsächlicher, realer Verlust, den jemand verarbeiten muss, mag eine andere Sache sein.
     
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  6. allesistmöglich

    allesistmöglich Sehr aktives Mitglied

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    @Faydit

    Egoismus, Narzissmus und gesunde Eigenliebe sind himmelweite Unterschiede :)

    Alle Erfahrungen haben mich näher zu mir selbst gebracht. Ich möchte hier nicht konkreter werden, das würde den Thread sprengen :D

    Verlustängste sind auf jeden Fall etwas anderes als jemanden z. B. durch Tod zu verlieren, klar.
     
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  7. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Ok, dann sehen wir das wohl grundsätzlich anders.

    Ich vermag da keine Unterschiede zu erkennen. Gesunde Eigenliebe ist für mich eher eine Paradoxon.

    Sich seiner selbst bewusst zu sein oder Selbstschutz wäre eine andere Sache.
    Aber ist akzeptiert. Sind dann eben unterschiedliche Sichtweisen.

    Vielleicht ist halt mein Himmel nicht so weit...
     
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  8. allesistmöglich

    allesistmöglich Sehr aktives Mitglied

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    Ich bin in mir zuhause :-)
    @Faydit

    Nicht schlimm, alles gut :)
     
  9. MichaelBlume

    MichaelBlume Sehr aktives Mitglied

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    .
    Das gebrochene Herz ist ein Versuch den anderen zu beherrschen, er soll sich schuldig fühlen, weil der andere sich mit einem gebrochenen Herzen schlecht fühlt.
    Es ist ein Machtkampf der von demjenigen verloren wird, der das gebrochene Herz hat. Es ist ein Manipulationsversuch, ob der andere darauf eingeht ist nicht sicher, geht er nicht darauf ein, dann bleibt der Herz-gebrochene einfach so lange unglücklich bis zum Tod, ein Machtkampf der bis zum Tode führen kann.
    Irgendwann sterben wir alle, manche in der Freiheit der Vergebung, andere in ihrer Verbittert-Heit.

    Die Entscheidung liegt bei jedem selber welchen Weg er gehen will, den des Machtkampfes oder den der Vergebung.
     
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  10. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

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    Also jemand bricht mir das Herz, ich vergebe und alles ist gut?

    Was wäre mit den Spuren, Wunden, Narben, die so etwas unvermeidlich hinterlässt, hinterlassen hat? Die vergessen wir einfach, nicht weiter von Belang?
    Die lösen sich alleine auf Grund der Vergebung von selbst rückstandfrei auf?

    Kann man so sehen, keine Frage, ich fürchte nur, so ganz wirklichkeitskompatibel düfte der Ansatz vielleicht doch nicht sein.

    Womit ich allerdings am meisten Probleme, habe, das gebrochene Herz wäre also Absicht, eine bewusste, gezielte Aktion des Gegenübers.
    Könnte es zwar mitunter sein, kein Einwand, allerdings als allgemeine Pauschalisierung dürfte das wohl eher nicht wirklich immer der Fall sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2017 um 11:07 Uhr
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