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Buchempfehlungen zum Thema Kelten

Dieses Thema im Forum "Kelten, Germanen, europäische Naturreligionen" wurde erstellt von Zahya, 16. Februar 2006.

  1. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
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    Ich würde da einen Unterschied machen. Beide haben die gleiche esoterische Funktion für den Stamm, aber die Druiden haben zusätzlich noch eine Menge exoterische Funktionen: Rechtssprechung, politische Funktionen, Beratung des Königs.

    Ich würde darum die Druiden mehr der frühen Keltenzeit zuordnen, aber wenn ich keltischer Schamane sagen würde, würde ich mehr die Spätzeit der Kelten sehen, wo die Druiden zunehmend aus den politischen, exoterischen Funktionen herausgedrängt wurden. In Irland hat man sie dann Magier genannt.
     
  2. Sitanka

    Sitanka Guest

    ich muss es ganz ehrlich gestehn, dsa hab ich nicht gewusst.

    obwohl zumindest bei den indianischen schamanen, der schamane auch politische funktionen übernommen hat, aber was die rechtssrpechung und die beratung des königs angeht, das war bei den indianern schon etwas anders.

    danke für die info :danke:
     
  3. Elisabetha

    Elisabetha Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2004
    Beiträge:
    782
    Ort:
    Mühlviertel
    Ich weis nicht ob es schon wo steht, aber ich mag gerne:
    Die Druiden, Gesellschaft und Götter der Kelten von Jean Markale

    Liebe Grüsse
     
  4. Aine

    Aine Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2002
    Beiträge:
    223
    Ort:
    Co. Leitrim, Irland
    Hallo Harser,

    hm... Klar, wenn man das Thema geschichtlich betrachtet, gibt es sicherlich Unterschiede in der Funktion der Druiden und Schamanen für ihre Gemeinschaft. Wie Du schon schreibst, die Druiden waren ja eher für "fast alles" verantwortlich, "Schamanen" waren und sind eher nur Heiler und Mittler zwischen den Welten. Ich würde allerdings die Schamanen schon weit VOR den Druiden ansiedeln... Denn die Megalithkultur weist ja darauf hin, dass es schamanisch oder rituell tätige schon in der Steinzeit gab, wo die Druiden im obengenannten Sinne eher noch nicht aktiv waren...

    Natürlich muss man ein bissl aufpassen... Es handelt sich hiwer schließlich wirklich hauptsächlich um BEGRIFFLICHKEITEN.... Wer weiß, wie die "Schamanen/Druiden" der Megalithzeit sich selbst nannten, und welche Aufgaben sie inne hatten....?! Nicht wahr....? Auch über die späteren Druiden wissen wir ja im Grunde nicht sooo besonders viel... (Und man bedenke auch, aus welcher Hand wir vieles übermittelt bekamen....) *zwinker*

    Naja... Wie auch immer.... Als ich oben die Frage aufwarf, bezog ich mich jedenfalls eigentlich eher auf die HEUTIGEN Druiden und Schamanen... Und hier in diesem Zusammenhang auch besonders auf die Bezeichnungen, wie sie eben hier auf den Büchern drauf stehen... (Vom Inhalt her würde nämlich einfach beides nicht so wirklich unterscheidbar sein... Die Reisen sind in beiden Büchern ähnlich...)

    Ich für mich habe immer so'n bissl das Gefühl, dass Menschen ein bissl leichtfertig mit Begriffen umgehen... Es gibt so viele, die sich gerade mal auf den druidischen oder schamanischen WEG begeben haben, und sich schon selbst als "Schamane" oder "Druide" bezeichnen... Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen... Und da frag ich mich dann oft, WER nennt sich SO und wer nennt sich eigentlich SO....?!

    Meine Erfahrung: Die meisten, die sich eher (fokussiert) mit Andersweltreisen und Heilung beschäftigen, nennen sich "Schamanen". Die meisten, die eher besonders am keltischen Pantheon, am Geschichtenerzählen, Rituale abhalten und an einer eher "intellektuellen" Herangehensweise interessiert sind, nennen sich "Druiden". Wenn sie sich halt überhaupt irgendwie nennen.... (Die, die sich mit allen diesen Dingen beschäftigen, bezeichnen sich meist als keins von beiden, sondern LEBEN'S einfach....) ;)

    Liebe Grüße von Aine
     
  5. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
    Genau so sehe ich die Unterscheidung eigentlich auch.

    Es kommt darauf an, was heute wirkt, wenn ein bestimmter Begriff benutzt wird. Da ist die genaue historische Bedeutung eher sekundär.
     
  6. Macha

    Macha Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2005
    Beiträge:
    26
    Ort:
    NRW Hamm
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    Hier kann ich Harser sehr gut zustimmen. Das Buch empfehlen wir auch. Mehr muss ich hier nicht zu sagen, das hat Haser schon sehr gut gemacht.

    Gruß
    Machasolas
     
  7. Aine

    Aine Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2002
    Beiträge:
    223
    Ort:
    Co. Leitrim, Irland
    Hallo Macha,

    wer ist denn "Wir"....? *neugierig schau*

    Herzliche Grüße von Aine

    Edit: Die Frage hat sich inzwischen erledigt, da ich nun von Eurem Orden gelesen habe. ;)
     
  8. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
    Die archäologischen Fundstücke sind in gewisser Weise unverfälschbare Zeugnisse der Kelten. Abgesehen von dem Wert für die historische Wissenschaft sind sie auch wichtig für einen mehr spirituellen Zugang zu den Kelten. Ich nenne da nur Betrachtendes Schauen (Rudolf Steiner) und Anker für Traumreisen. Die folgenden Bücher empfehle ich für die darin enthaltenen Abbildungen.

    Barry Cunliffe: Die Kelten und ihre Geschichte

    Sehr schön bebildertes Geschichtsbuch.

    Simon James: Das Zeitalter der Kelten

    Man sollte sich von "Illustriertenstil" nicht abschrecken lassen. Die keltische Geschichte wird nüchtern und übersichtlich dargestellt, unterschiedliche Interpretationen werden gegeben. Auch gut zum Nachschlagen. Ein Highlight sind die grafischen Interpretationen der klassischen Grabfunde.

    Helmut Birkhan: Die Kelten. Bilder ihrer Kultur

    Sehr umfangreiches Bilderwerk mit guten großformatigen Reproduktionen. Vor dem Text und der dahinterstehenden Geisteshaltung kann ich nur warnen, für den Autor sind u.a. die Kelten ein rückständiges Volk, Neodruiden sind psychotische Kindermörder, usw. usf. .

    Lancelot Lengyel: Das geheime Wissen der Kelten.

    Hier sind vor allem die keltischen Münzen zu finden. Schwarzweiß, aber teilweise recht große Reproduktionen der Münzen.
     
  9. mysticwind

    mysticwind Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2005
    Beiträge:
    72
    Ort:
    mutter Erde
    habe auch noch ein interessantes Buch welches vor allem auch einen praktischen Teil des keltischen Erbes enthält,also einige interessante Ritualle ...
    " weiße Naturmagie " v. Iris Rinkenbach.
    sehr empfehlenswert
     
  10. Mirea

    Mirea Guest

    Werbung:
    Helmut Birkhan; Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.

    Das Buch kann ich sehr empfehlen, sozusagen das Standartwerk in der momentanen Keltenforschung. Eine 1'300-Seiten Mammut-Fibel, in der man so ziemlich alles über die Kelten erfährt, über Kultur, Religion, Sprache, von ihrer Vorliebe beim Sex bis zu Haarfärbemethoden;-). Es ist zum Teil sogar lustig, also alles andere als trockene Akademiker-Kost. Leider ist sehr teuer, aber praktisch in jeder Bibliothek zu finden.

    http://www.amazon.de/Kelten-Versuch-einer-Gesamtdarstellung-Kultur/dp/3700126093/sr=8-1/qid=1164760316/ref=sr_1_1/028-8332724-7941368?ie=UTF8&s=books
     
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