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Ab wann ist man Esoteriker?

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von Solis, 10. Dezember 2017.

  1. Marcellina

    Marcellina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2016
    Beiträge:
    11.102
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    no, dann hätten wir im Forum hochgelobte Meinungsvielfalt.
     
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  2. bodhi_

    bodhi_ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2015
    Beiträge:
    8.864
    ^^ Das wäre was. Oder doch nicht?
    Ab wann ist nun der Mann ein ... ups. falscher Text
    Also
    Ab wann ist nun der Esoteriker ein Esoteriker und ab wann nicht mehr?
     
  3. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
    8.067
    Ort:
    Wien
    Ein Begriff ist keine Meinung .... :confused4, sondern nur ein Vehikel um irgendetwas begreifbar zu machen. Und Begriffe sind interpretierbar ....
     
  4. Marcellina

    Marcellina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2016
    Beiträge:
    11.102
    aber deine Sicht, die Du hinzufügst, und die ich gemeint habe, ist eine Meinung und zwar eine dezidierte.
     
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  5. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    6.240
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Aus dem Thread: Verborgene Säulen eines neuen Wissens:
    Ich denke nicht, dass man auf diese Weise ein Esoteriker ist, sondern Esoterik so in den Schmutz zieht!
    Werdender bringt es auf den Punkt:
    Verborgen worden ist im Text von Das Medium allerhand, schon allein die für den Leser undurchdrigliche Verwendung von Begriffen. Eine gewisse Vorborgenheit zeichnet sich zwar für eine ernstzunehmende Esoterik aus, aber nicht in verdrehten Aussagen.
     
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  6. Werdender

    Werdender Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.901
    Ort:
    München
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    Hier handelt es sich um Pseudo-Esoterik - womöglich um die eines Trolls/Robots.

    Dem hell-wachen klaren Denken mutet der gesamte Wortlaut wie ein in sich verworrenes Garnknäuel an. Die Vernunft gewahrt darin keine subtile wohlgeordnete, nach realen Gesetzmäßigkeiten ausgerichtete Strukturierung, sondern ein undurchdringliches raffiniertes Chaos, wie es nur ein entarteter, von jeglicher lebendigen Geistigkeit entfremdete Intellekt hinterlassen kann. Entartet, weil er nicht das real Gewordene, die Wirklichkeit reflektiert, sondern die Ausformungen sinnlichkeitsgebundener Phantasiegebilde als Tat-Sache und faktische Gegebenheit missdeutet. Darin unter anderem besteht die Magie des vereinseitigten Intellektualismus, dass seine geradezu übermenschlich anmutende Genialität die unvorbereitete Seele in ihren Bann schlägt und ihr gesundes Denkvermögen in eine ohnmächtige Starre versetzt...

    Je sicherer man auf seinem Erkenntnispfad ist, Spuren und Fährten deuten und richtige von fehlleitenden Wegbahnen und Marken unterscheiden kann, desto sicherer ist man vor den Irrlichtern und Fallstricken der Verführer.
     
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  7. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    6.240
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Schon im ersten Satz bringst du treffend zum Ausdruck, wovor der "Esoteriker" sich fürchtet: Die Angst vor dem hellwachen Denken!
     
  8. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    7.188
    Ort:
    Sommerzeit
    Sobald man das Ego in Frage gestellt hat, in Frage stellt, andere aufmuntert es in Frage zu stellen.
     
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  9. Simplicius

    Simplicius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2018
    Beiträge:
    477
    Sehe das genau entgegengesetzt zu

    @
    KingOfLions
    für mich ist die Esoterik eine Ersatzreligion ein Sammelsorium von Zeugs, dass sich nicht in etablierte Religionsgemeinschaften packen lässt, weil sich manche Menschen da einfach nicht einfügen und ihre eigene Suppe kochen wollen.

    Man könnte da auch von Wichtigmacherei der Unzufriedenen reden.

    Fakt ist da findet sich einfach alles. Das geht über die brilliantesten Ideen bis hin zum größten Schwachsinn. Für jeden Spinner eine Schublade, mit dem Hintergrund einer pseudofreizügigkeit nach der, allerdings nur vorgeblich, keine Gruppierung die andere angreift oder in Frage stellt.
    Frei nach der Devise, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, aber alle Krähen ..immer druff auf die Etablierten, wie Christen oder andere religiösen Gemeinschaften.
     
  10. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    8.067
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    Das ist die Esoterik für manche Menschen tatsächlich. Natürlich liegt der Grund darin, dass sehr viele Menschen mit dem Verein katholische Kirche unzufrieden sind (nicht grundsätzlich mit dem Glauben), dass sich aber auch sehr viele Werte der Gesellschaft leider aus dem christlich-ethischen (und noch weiter aus dem menschlich-ethischen) Spektrum heraus verschoben haben, wodurch natürlich eine Gegenbewegung erfolgt (leider halt wiederum mit sehr krassen Auswüchsen).

    Esoterik hat nur etwas mit Methoden, nicht aber mit Glauben zu tun. Die Methoden können aber aus einem Glaubensgebäude kommen, das man für sich selber übernehmen kann oder auch nicht. Um z.B. Reiki (weil's bekannt ist) anwenden zu können, muss ich nicht chinesisch lernen und mit Stäbchen essen. Wenn ich allerdings natürlich den Bedarf spüre, meine bestehende Religion ersetzen zu wollen, dann wird es mich vielleicht - so das überhaupt möglich und sinnvoll ist - zu buddhistischen Grundsätzen hinziehen. Das ist aber auch schon alles. An der Methode ändert sich dabei gar nichts.

    Was diverse Spinner betrifft, so liegt es eher an der Gesetzeslage, die uns die Wissenschaft eingebrockt hat. Denn durch sie ist dieser Tenor enstanden, auf dem die Regelungen basieren ... es ist ja eh nur Wellness, und kann eh nichts bewirken. Deshalb keine Verpflichtung zu eine dokumentierten und abgestimmten Ausbildung (ausser die Fachgruppen erlassen selber Regeln, und selbst die werden oft durch den Gesetzgeber und seine Einflüsterer oft unwirksam gemacht).

    Nehmen wir z.B. Reiki. Bis Mitte der 2000er Jahre war im österreichischen Gewerberecht verankert, dass man Reiki gewerblich erst ab Stufe 2 anbieten darf (was bedeutet: mindestes 2 Kurswochenende, Übungsabende, etwa 1/2 Jahr Betreuung und Supervision durch den Lehrer). Was macht der Gesetzgeber? Er streicht das einfach ... jeder darf sich Reiki nennen ... was im Endeffekt eine Flut von "irgendwas-Reiki" nach sich gezogen hat ... weil es bekannt ist, damit eine gute Werbung, wenn man "irgendwas" machen will ... und dadurch wird es natürlich wertlos und für den Kunden nicht durchschaubar.

    Anders sieht es z.B. in Sparten wir Kinesologie, Pranic Healing etc. aus, wo die Fachverbände selber auf die Ausbildung den Deckel drauf halten, und die einzelnen Mitglieder nur mit einer entsprechenden Ausbildung zertifizieren. Und in solchen Bereichen ist dann halt auch die Qualität entsprechend höher.

    Und der deutsche Heilpraktiker ist noch einmal ein anderes Thema. Die staatliche Prüfung ist ein (leider schleichter) Witz wie ich bereits von vielen Seiten gehört habe, und die Breite des HP vom "nichts-können" bis zu medizinischen Behandlungen ist halt auch nicht gerade hilfreich.

    Das Thema Spinner muss man natürlich etwas relativieren. Denn es gibt natürlich in jeder Branche Pfuscher, z.T. sogar offiziell sanktioniert. Egal ob das der Installateur, der Arzt, der Priester ist (was befähigt den z.B. Eheberatung zu machen?).

    Dass sich die Wissenschaft so gegen die Alternativmedizin wehrt, liegt ja weniger daran, dass gepfuscht wird (das macht sie selber ja ausreichend). Sondern daran, dass sie einfach lästig ist, weil sie schon viele Erfolge errungen hat, und auch noch weiter erringen wird, die der Medizin Arbeit und dem Gesundheitssystem Geld und vor allem Macht kosten. Und damit steht natürlich der ganze Medizinkomplex mit seiner finanziellen und Manpower gegen die Esoterik. Andere Wissenschaftszweige sind dann da eher Mitläufer auf Grund gleicher Glaubensvorstellungen. Wo würden wir denn hinkommen, wenn jeder Patient eine wertschätzende Behandlung, klare Diagnosen und vielleicht irgendwann sogar eine vernünftige Prävention verlangen würde?
     
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